[Susann Pásztor – Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts]

b469ff80a40f4278b42b13e751032d7a_front_coverSusann Pásztor
Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts
KiWi-Verlag
244 Seiten /Paperback
ISBN: 978-3-462-04526-0

 

Zum Inhalt:

Mila besucht auf Anraten ihrer Therapeutin ein Schweigeseminar. Eine echte Herausforderung: Fremde Menschen die sich nur anschweigen und eine unbekannte Stille. Und dann ist da noch dieser Mann der sie beobachtet, und nach Beendigung des Seminars, 3 Tage und Nächte mit ihr im Hotelzimmer verbringt. Sie sind vollkommen offen zueinander, so offen wie mit niemandem zuvor, doch als sie dabei sind sich näher zukommen als bisher, beschließen sie, sich nie wieder zu sehen.

Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll. Als allererstes muss ich sagen das es ein umwerfendes Buch ist. Was den Titel betrifft sollte das Buch allerdings „Die einen sagen nichts, die anderen sagen Liebe“heißen. Denn so beginnt dieser wundervolle Roman.

Erzählt wird Mila`s Geschichte in drei Teilen. Beginnend mit ihrem Wochenende im Schweigeseminar, über ihre gemeinsame Zeit mit Simon bis zum Schluss, wo Mila zu sich selbst findet.

Geschrieben wurde in der Ich-Person, welche ich grandios finde. Ihre Gedankengänge während der Meditationen, zum schreien. Jeder der sich schon mal mit der Thematik der Meditation beschäftigt hat, kann sicher verstehen wie anstrengend es ist, über längere Zeit eine Position einzunehmen und an nichts zu denken außer auf die richtige Atmung zu achten. Um so länger ich diese gemeinsamen Stunden mit Mila während der Meditation verbrachte umso mehr lernt man sie zu lieben. Natürlich hat auch sie Probleme wie jeder andere und dazu ist sie für mich, der bisher einsamste Charakter über den ich bisher gelesen habe. Ihre Vergangenheit als Kind, das ihre Großeltern sie nie geliebt haben, nicht so wie ihren Bruder. Und da sie als Kind selbst nie Liebe erfahren hat, erstaunt es sicher nicht das sie bisher eher körperliche Beziehungen hatte.

Umso schöner ist es für mich anzusehen wie sie Simon an diesem Wochenende kennenlernt. Ein völlig Fremder, mit dem man bisher kein einziges Wort gesprochen hat, bittet sie nun, ihn mit in die Stadt zu nehmen. Und genau dort finden die drei schönsten Tage und Nächte des gesamten Buches ab. Natürlich kann man sich recht schnell selbst ein Bild machen. Zwei vollkommen Fremde, die gemeinsam in einem Hotelzimmer Zeit verbringen. Aber nicht nur das körperliche teilen sie miteinander, sie öffnen sich einander. Sie gehen spazieren, essen zusammen. In diesem Moment ging mir nur eins durch den Kopf. Mila ist endlich einmal glücklich, dem Happyend steht somit nichts im Weg. Falsch gedacht. Auch wenn beide beschließen sich nach dieser gemeinsamen Zeit nie wieder zu sehen, kann Mila ihn nicht vergessen. Sie hat sich verliebt. Mmh, dachte ich, da waren sie wieder,die Zweifel. Ist es möglich sich innerhalb dieser Zeit in jemanden zu verlieben, und wenn ja, welche Art von Liebe ist es.

Als Mila beschließt Simon aufzusuchen hat sich die Frage natürlich erledigt. Sie will kämpfen, um Simon und um ihr Glück. Doch wie wir erfahren ist es nicht ganz so einfach, es gibt einen Haken. Doch an dieser Stelle werde ich weder den Haken noch das Ende verraten, von daher würde ich euch raten, geht in die nächste Buchhandlung und besorgt euch dieses Buch. Man muss es gelesen haben.

Was das Cover betrifft, passt es für mich, ideal zur Geschichte. Das Cover war auch mit der Hauptgrund wieso ich mich für dieses Buch entschieden habe. Liebevoll beschriebene Charakter, die Umgebung zum anfassen verführt. Die Autoren versteht etwas von ihrem Fach.

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Kiepenheuer & Witsch sowie BloggdeinBuch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken.
   &         

Bestellen könnt ihr dieses Buch : hier

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Ein Gedanke zu “[Susann Pásztor – Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts]

  1. Ich schreibe gerade an der Rezi zum Buch die letzten Sätze um und muss mal eben einfach mitteilen, ich empfand das Buch auch so ähnlich wie du. Muss man einfach gelesen haben. Ein ganz sanftes Buch wie ich finde.
    lg Aki

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