[Rezension: „Lost on Nairne Island“ by Eileen Cook]

Lost on Nairne Island

(Originaltitel: Unraveling Isobel)
Eileen Cook
Ueberreuter Verlag
300 Seiten
ISBN: 978-3-7641-7000-4
€ 16,95

Von Seattle auf eine kleine Insel! Für Isobel beginnt ein Albtraum, als sie mit ihrer Mutter zu deren neuem Mann Dick ziehen soll. Wenigstens sieht Dicks Sohn Nathaniel echt umwerfend aus, doch ist der ja jetzt ihr Stiefbruder. Je länger Isobel auf der Insel ausharren muss, desto überzeugter ist sie, dass auf dem Anwesen ihres Stiefvaters merkwürdige Dinge passieren. Als sie unerwartet Hilfe von Nathaniel bekommt, ahnen beide nicht, welchen Gefahren sie sich aussetzen…

Erster Satz: Als der Priester die Frage stellte, ob irgendjemand einen Grund kenne, warum das Paar vor ihm nicht getraut werden sollte, hätte ich was sagen sollen.

Als ich bei lovelybooks erfahren habe das dieses Buch in einer Leserunde gelesen wird, habe ich mich natürlich sofort beworben und konnte mein Glück kaum fassen als tatsächlich mein Name unter den 15 ausgewählten Gewinnern stand. Der Klappentext machte mich so neugierig, merkwürdige Dinge, ein süßer Stiefbruder – und was soll ich sagen, es ist ein tolles Buch.

Isobel ist ein 17jähriges junges Mädchen welches ausgerechnet ihr letztes Highschooljahr auf einer neuen Schule verbringen soll, fernab von all ihren Freunden und allem Vertrautem. Ihrer Mutter und vorallem ihrem Stiefvater lässt sie ihren Frust darüber spüren, und auch Nathaniel der heiße Steifbruder, der eigentlich ihren Frust verstehen sollte, zeigt ihr die kalte Schulter. Schon in der ersten Nacht erlebt sie etwas unfassbares, was sie an ihren Verstand zweifeln lässt. Hat sie wirklich einen Geist gesehen oder leidet sie ebenfalls an Schizophrenie, so wie ihr Vater. Es bleibt nicht bei diesem einen Mal, und nachdem sie die Gerüchte über das Anwesen auf dem sie wohnt, zu hören bekommen hat beginnt sie mit der Recherche und findet erstaunliches heraus. Und neben diesem mysteriösen Ganzen werden auch langsam aus Isobel und Nathaniel Freunde, und wer weiß – vielleicht wird ja sogar mehr daraus.

Meine Meinung:

Ein tolles Buch, welches mich in keinster Weise enttäuscht hat. Angefangen vom schönen Cover bis hin zur letzten Seite hat mich dieses Buch begeistert.

Manchmal zählt gar nicht so sehr, wie wir etwas sagen, sondern dass wir es überhaupt sagen. (S. 202)

Isobel ist ein Mädchen welches ihren Weg geht, sie sagt was sie denkt, auch wenn sie das in Schwierigkeiten bringt. Sie trägt schwarz, hälts nichts vom Cheerleading und ist mutig genug, herauszufinden was es mit den Gerüchten auf sich hat. Nathaniel ist zwar etwas klischeebehaftet: heißer Mädchenschwarm, sympathisch und doch in sich gekehrt. Die zarte Bande die da zwischen den beiden herrscht hat mir stets gefallen, auch wenn sie nicht immer einer Meinung waren.

Richard, von Isobel aber nur Dick genannt ist von Anfang an etwa seltsam. Nach noch nicht einmal einem Jahr seit dem Bootsunfall, wo seine Frau und seine Tochter gestorben sind, heiratet er erneut. Inwieweit betreffen ihn die Gerüchte, hat er wirklich etwas mit dem „Unfall“ zu tun?

Der Handlungsort passt perfekt zur Geschichte. Eine Insel, ein großes Anwesen nahe der Klippen. Solche Orte sind doch prädestiniert für Unheimliches.

Mit diesem Buch hat mich die Autorin überrascht, ich werde meine Augen offen halten – was ihr nächstes Werk betrifft.

Danke an:

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Kaufen könnt ihr das Buch hier

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