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[Rezension:“Verküsst & zugenäht“ by Susan Andersen]

Verküsst & zugenäht (Originaltitel: That Thing called Love)
Susan Andersen
Mira-Taschenbuch
304 Seiten
ISBN: 978-3-86278-735-7
Band 1
€ 8.99

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Diese grünen Augen, der markante Mund – für einen Mann, den sie in Gedanken bereits mehrfach erwürgt hat, sieht Jake Bradshaw noch ziemlich lebendig aus. Und so unverschämt gut, dass Jenny mit ihren Fingern am liebsten etwas ganz anderes…Aber dafür ist ihre Verachtung für den Rabenvater viel zu groß. Denn während er als Fotograf seine Weltreise gemacht hat, ist Jenny für seinen Sohn da gewesen! Da kann er nicht einfach so wieder in Razor Bay auftauchen und davon ausgehen, dass ihn alle mit strahlendem Lächeln und offenen Armen begrüßen. Jenny zumindest will ihm die kalte Schulter zeigen. Auch wenn ihr Körper da plötzlich komplett anderer Meinung zu sein scheint und sich nur zu gern an Jakes schmiegen würde…

Erster Satz:

Himmel, Jenny, hauen die eigentlich irgendwann mal wieder ab?

Zum Buch:

Willkommen in Razor Bay, einer Kleinstadt nahe Washingtons. Hier lernen wir Jenny Salazar kennen, die eine Hotelanlage führt und seit ihrer Jugend den jungen Austin erzieht, der nach dem Tod seiner Großeltern eben jene Anlage geerbt hat. Für Jenny ist Austin wie ein kleiner Bruder und da ist es ihr natürlich ein Dorn im Auge, als Jake auftaucht, Austins leiblicher Vater. Seit dem Tod von Austins Mutter, wo er anschließend die Stadt verließ, ist er nun wieder zurück um endlich seinen Vaterpflichten nachzugehen und Austin mit nach New York zu holen. Die Begrüßung fällt daher alles andere als freundlich aus. Nachdem Jenny dann jedoch klar wird das Jake sich wirklich um seinen Sohn bemüht, ändert sich auch ihre Meinung ihm gegenüber und die beiden kommen sich näher. Doch der Aufbruch nach New York rückt immer näher.

Dieses ist das erste Buch der neuen Buchserie von Erfolgsautorin Susan Andersen, und zugleich mein erstes Leseerlebnis mit einem ihrer Bücher. Und was soll ich sagen, es war ein Vergnügen dem fiktiven Ort Razor Bay einen Besuch abzustatten und die Bekanntschaft mit tollen Charakteren zu machen. Das Schema ist zwar stets das gleiche, sie hassen sich und dann verlieben sie sich doch, ich jedoch habe mich für gewisse Stunden verdammt gut unterhalten gefühlt.

In Razor Bay habe ich mich sofort verliebt, eine Kleinstadt mit so viel Charme. Ich freue mich schon jetzt auf den Folgeband der nächstes Jahr erscheint.

Jenny Salazar ist mir sofort sympathisch gewesen. Sie musste schon recht früh lernen auf eigenen Füßen zu stehen und wenn man sieht was sie bis heute erreicht hat, hätte ihr wohl nichts besseres passieren können auch wenn ihre Kindheit alles andere als leicht war.

Jake ist wieder einer dieser Charaktere, ein typischer Stereotyp, groß, attraktiv, gut gebaut und trotz der Tatsache das er seinen Sohn jahrelang nicht mehr gesehen hat, kommt er einfach toll rüber. Als Missverständnisse zwischen ihm und Austins Großeltern zu tage kommen, habe ich sogar Mitleid mit ihm.

Austin macht für meine Begriffe, eine rasche Wendung vor. Zuallererst zeigt er seinem Vater die kalte Schulter, innerhalb kürzester Zeit jedoch, nennt er ihn sogar Dad. Was muss das für ein Gefühl gewesen zu sein, nach dreizehn Jahren endlich dieses eine Wort aus dem Mund seines eigenen Kindes zu hören.

Jakes Bruder, oder besser Halbbruder, Max, lernen wir ebenfalls kennen. In der Vergangenheit hatten sie so ihre Probleme aber nun sind sie alt genug um alles Vergangene zu vergessen. Im Laufe der Geschichte erleben wir mit wie sich die Beziehung zwischen den beiden immer mehr aufwärmt und sie sogar miteinander Spaß haben können. Bei Max bin ich gespannt was er noch für eine Entwicklung durchmacht, er ist ziemlich mürrisch und hartgesotten, hier jedoch muss man sich auch bis nächsten Juli gedulden bis der zweite Band erscheint.

Mein Fazit:

Eine erfrischende Geschichte mit liebgewordenen Charakteren in einer malerischen Kleinstadt, die mir ein Lächeln auf den Lippen gezaubert hat. Ich freue mich schon wahnsinnig auf`s nächste Jahr wenn es dann heißt: Himmel, Herz und Kuss.

In diesem Sinne bedanke ich mich bei

sowie

die mir dieses Buch haben zukommen lassen

Ein Kommentar zu „[Rezension:“Verküsst & zugenäht“ by Susan Andersen]

  1. Von Susan Andersen habe ich bisher noch nichts gelesen, aber es klingt so, als sollte ich mal einen Versuch wagen. Ich mag die Kleinstädte in solchen Geschichten auch immer sehr gern, Kristan Higgins Kleinstadt aus dem Buch „Fang des Tages“ hat es mir zum Beispiel sehr angetan 🙂

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