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[Rezension:“Der Sommer, der uns verband“ by Christie Ridgway]

Eine ausgelassene Strandparty – und mittendrin ein sexy Mann mit ozeanblauen Augen und offenem Hawaiihemd: Das ist Griffin Lowell? Jane hat einen grüblerischen Einzelgänger erwartet, nicht diesen Traumtypen. Schließlich wurde sie engagiert, um Griffin in seinem Strandhaus beim Schreiben seiner Biographie zu helfen. Der allerdings will lieber feiern und seinen traumatischen Erinnerungen entfliehen – doch so schnell gibt Jane nicht auf, denn sie braucht den Job mehr als alles andere! Bei Strandspaziergängen im Mondschein gelingt es ihr tatsächlich, das Eis um Griffins Herz zum Schmelzen zu bringen. Aber während ihr berufliches Interesse bald tiefer Sehnsucht weicht, scheint er noch nicht bereit für die Liebe …

Zum Inhalt:

Jane Pearson ist mit Leib und Seele Buchdoktor, von daher ist es für sie um so schrecklicher als nicht nur ihre berufliche Beziehung mit ihrem ehemaligen Klienten Ian den Bach runter geht.

Volle Tatendrang beschließt sie nun also ihren neuen Klienten, Griffin Lowell, der sich im malerischen Crescent Cove niedergelassen hat, unter die Arme zu greifen und ihn aus seiner Schreibblockade zu befreien. Mit allem hat sie gerechnet, aber nicht mit einem smarten sexy braungebrannten Typen, der sein Heim als Partyzentrale nutzt, was jedoch im Nachhinein auch einen triftigen Grund hat.

Griffin denkt nicht einmal daran auch nur an sein Buch zu arbeiten, doch da kennt er Jane noch nicht, die es nur so liebt harte Nüsse zu knacken. Ohne lange zu zögern quartiert sie sich daher gleich im Nachbarshaus ein um ihn ja nicht aus den Augen zu lassen.

Mehrere Monate verbrachte Griffin in Afghanistan unter den Soldaten und recherchierte für Zeitungsartikel. Die Zeit dort hat ihn verändert, all das Gesehene, die Verluste. Um abzuschalten kehrte er dorthin zurück wo er all so unglaublich tolle Sommer verbracht hatte. Was ihm beim abschalten hilft? Partys feiern, einfach nicht an die Zeit zu denken. Da passt es ihm natürlich nicht das diese Gouvernante auftaucht und ihn gerade das aufzwingt wessen er sich nicht stellen möchte. Nach einigem Hin und Her kommt es auch zum ersten Kuss, und da keimt in Griffin ein Plan….

Meine Meinung:

Dieses ist der erste Teil von Christie Ridgeway`s Trilogie Strandhaus Nr.9 / Crescent Cove CA. In diesem Teil begegnen wir Jane, einer starken, wenn nicht auch unsicheren Person die immer im Schatten ihrer hochintelligenten Brüder stand, hinzu all die Missachtung ihres Vater. Von daher ist es ihr ein umso größeres Bedürfnis im Job erfolgreich zu sein und es ihrer Familie zu beweisen. Sie hatte bisher stets ein geordnetes Leben und stellte ihre Gefühle, seit dem Disaster mit Ian einfach hinter den Job.

Griffin entgegen könnte man als Menschen bezeichnen, der keine Party auslässt ebenso wie die Mädchen, die sich ihm nur so an den Hals werfen. Sein oberstes Kredo: Ich werde mich nie verlieben. Aber der Schein trügt. Tief in ihm drinnen ist er ein gebrochener Mann der nur eine Fassade aufrecht erhält. Er hat schreckliches während der Zeit als Beobachter in Afghanistan erlebt und versucht sich mit Partys, Alkohol etc. abzulenken.

Was nützt es zu wissen, wer man war und was man vom Leben wollte, wenn der Mensch, mit dem man sein Leben teilen wollte, dieses Leben nicht einmal mit sich selbst teilen konnte? (S. 270)

Hier versteht es die Autorin einfach mit viel Gefühl einem Griffins Erlebnisse näher zu verbringen. Man möchte ihn an manchen Stellen einfach nur in den Arm nehmen und ihm über diese Zeit hinweghelfen. Umso schöner ist es aber dann auch, das es noch andere Charaktere gibt, die es schaffen diese doch traurige Stimmung etwas aufzuheitern. Hier zum Beispiel der alte Nachbar Rex, der ebenfalls im Krieg als Beobachter war und Griffin und seine Geschwister schon von Kindesbeinen an kennt. Die Sprüche die sich die beiden Männer an den Kopf schmeißen sind einfach nur allerliebst. Und schnell ist auch zu merken, das die Sprüche wirklich nur Sprüche sind und die Männer sich in Wahrheit doch sehr zu schätzen wissen.

Neben der Geschichte um Griffin und Jane gibt es dann aber auch noch Tess, Griffins ältere Schwester, die nun mit ihren 4 Kindern auf Besuch ist und Eheprobleme gleich mitbringt. Die 4 Kinder sind einfach nur herrlich, angefangen von der 13jährigen Rebecca die gerade mitten in der Pubertät steckt, sowie die beiden Jungs Duncan und Oliver, die nichts als Blödsinn im Kopf haben. Tess will ihr Leben überdenken, da sie nicht mehr all zu glücklich mit David ist, mit dem Mann mit welchem sie seit 13 Jahren ihr Leben teilt.

Schon alleine das wunderschöne Buchcover vermittelt ein unglaubliches Wohlfühlbuch, und genau das ist es auch. Mit ihren malerischen Beschreibungen dieses fiktionalen Ortes hat mich die Autorin in ihren Bann gezogen. Nicht nur einmal habe ich mich an diesen Ort gewünscht und wollte auch von einer Klippe springen, mich in den Sand einbuddeln lassen und Feuerwehrmännern beim Football spielen zusehen.

Mein Fazit:

Gepaart mit viel Charme, Witz und Erotik vermittelt das Buch einen Hauch Summerfeeling. Auch wenn es vielleicht ein-zwei kleine Knackpunkte gab, mit denen ich mich nicht so anfreunden konnte, habe ich die gemeinsame Zeit auf Crescent Cove genossen und freue mich schon auf ein Wiedersehen.

In diesem Sinne bedanke ich mich bei

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sowie
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die mir dieses Buch haben zukommen lassen

 Buchdaten:

Autor: Christie Ridgway ♦ Titel: Der Sommer, der uns verband ♦ Originaltitel: Beach House No.9 ♦ 400 Seiten ♦ ISBN: 978-3-95649-012-5 ♦ Preis: 8,99€ ♦ Buch kaufen

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