Bücher · Rezension

[Rezension: „A little too far“ by Lisa Desrochers]

Kurzbeschreibung:

Wie konnte das passieren? Wie konnten sie so weit gehen? Ihr Stiefbruder Trent war doch immer Lexies bester Freund und engster Vertrauter. Fluchtartig verlässt Lexie ihre Familie und bricht zu einem Auslandsjahr in Rom auf. Aber auch Tausende von Kilometern entfernt und trotz des attraktiven Alessandro schafft sie es nicht, den Mann, den sie nicht haben kann, zu vergessen …

Meine Meinung:

„A Little too far“ ist eines der wenigen Bücher, welches mich wirklich nur anhand des Klappentextes neugierig machte. Das Cover, nun ja, dazu komme ich später.

New Adult Bücher erfreuen sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit, so auch bei mir. Daher freute ich mich wahnsinnig auf diese „verbotene Liebe“ zwischen Stiefgeschwistern. Nur schade das man der Beziehung und der Handlung der beiden nicht mehr Zeit eingeräumt hat, und das Ende zu abrupt kam.

Wie bei den meisten Büchern dieses Genre ist auch hier der Schreibstil sehr jugendlich gehalten, was mir den Zugang zu den Charakteren leichter machte und die Seiten nur so dahin fliegen ließ.

Die 20-jährige Lexie studiert Kunst und hat sich für ein Auslandsjahr in Rom beworben. Kurz bevor sie ihre Reise antritt überschreitet sie eine Grenze, welche ihre Beziehung zu ihrem Stiefbruder Trent grundlegend verändert. Um all den Komplikationen aus dem Weg zu gehen, kommt ihr das Jahr Abstand gerade richtig. Nur die Frage, ob es ihr auch gelingen wird ihre Gefühle zu ordnen und zeitgleich das Jahr in Rom zu genießen.

Kurz nach ihrer Ankunft in Italien, begibt sie sich in eine Kirche um Buße zu tun und lernt kurz darauf Reverend Alessandro Moretti kennen, der kurz vor seiner Priesterweihe steht. Er erteilt ihr den Auftrag Kindern und Jugendlichen die Kunst näher zu bringen, als Liebhaberin dessen kann sich Lexie nichts besseres vorstellen. So kommt es auch das sie mit Alessandro sehr viel Zeit verbringt, und so vielleicht auch Trent vergisst?…Mit den Besuchen der Galerien, der Sixtinischen Kapelle und dem Petersdom etc. war ich gefesselt. Ich selber liebe Italien und auch für Kunst interessiere ich mich, daher habe ich es genossen sogar etwas dazu zu lernen, kann hier jedoch auch verstehen das es manch einem doch zu viel in die Tiefe ging und manche Leser diese Seiten nur schnell hinter sich bringen wollten.

Lexie war mir zu Beginn des Buches sympathisch, aber während ihrer Zeit in Rom verlor ich sie. Mit 20 Jahren sollte man doch reif genug sein, um zu wissen was man will. In einem Moment denkt sie noch an den und im nächsten hat sie Fantasien von einem anderen, diese Sprunghaftigkeit konnte ich nicht wirklich nachvollziehen.

Die beiden männlichen Charaktere hingegen konnten jederzeit bei mir punkten, sie haben sich ihrem Alter entsprechend verhalten, das machte sie sehr sympathisch. Sie kamen die gesamte Zeit sehr fürsorglich rüber, gehören hier definitiv mit zu den Pluspunkten des Buches.

Zitat: „Du bist meine Inspiration, Lexie. Das warst du immer.“ (s. 245)

Die Idee einer Liebe die nicht sein darf, hach, ich liebe und lese diese Geschichten immer wieder gerne, hätte mir aber wirklich gewünscht das es nicht so oberflächlich behandelt wird. Ich hätte mir mehr gemeinsame Zeit von Lexie und Trent gewünscht.

Wie schon oben erwähnt spricht mich das Cover wirklich nicht an, und hätte ich mir den Klappentext nicht durchgelesen, wer weiß ob ich überhaupt einen zweiten Blick riskiert hätte.

Bis auf das Ende, welches mit wirklich viel zu schnell ging…(hier hätte ich wirklich mehr erwartet)…und manches Verhalten einiger Protagonisten, war es für mich ein tolles Buch, welches mir schöne Stunden beschert hat. Zum Glück muss ich nicht lange warten bis es weiter geht, denn schon im Mai geht’s mit Alessandros Geschichte weiter 😀

 Buchdaten:

♦400 Seiten, Taschenbuch ♦ ISBN 978-3-423-71607 ♦ Preis: 9,95€ ♦ Teil einer Reihe? Ja, Band 1

Für weitere Infos zur Reihe genügt ein KLICK

Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar

dtv

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